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Ein geknicktes Foto reparieren

Ein Knick ist Schatten und Bruch zugleich. Die Falte fängt an der einen Kante das Licht und hält an der anderen ein dunkles Tal, und wo das Papier hart gefaltet war, ist die Schicht gesprungen und hat einen Faden der Aufnahme mitgenommen.

Am schlimmsten trifft es Brieftaschenfotos: ein harter Knick, vier weiche Ecken und ein allgemeiner Glanz von jahrzehntelangem Reiben am Futter.

Pressen unter Büchern hilft dem Papier und nichts dem Sprung — und der Sprung ist genau das, was im Scan auffällt.

Was eine Fehlstelle füllt, ist unsere bestmögliche Annahme — nicht das, was dort war.

Eine sepiafarbene Aufnahme eines frühen Flugzeugs über einem Flussufer, ein harter senkrechter Knick in der Mitte
Dieselbe Aufnahme, der Knick geglättet und die abgestoßenen Ecken ergänzt
Ein harter Knick mitten durch die Aufnahme, dazu Jahrzehnte des Anfassens rundherum. Der Knick ist weg, die Ecken sind wieder gerade.

Was zurückkommt

  • Der helle Grat und das dunkle Tal einer Falte, zurückgeführt auf durchgehenden Tonwert.
  • Gesprungene Schicht entlang eines harten Knicks, gefüllt aus der Zeichnung beiderseits des Bruchs.
  • Die weiche Wölbung des Tonwerts neben der Falte, an der man halb reparierte Knicke erkennt.
  • Runde, abgeriebene Ecken und der Glanz eines Abzugs, der in der Brieftasche gelebt hat.

Was nicht zurückkommt

  • Ein Knick, der durchgerissen ist. Dann ist es ein Riss, und den reparieren wir ebenfalls — auf einer eigenen Seite mit eigenen Grenzen.
  • Ein Gesicht, bei dem der harte Knick die Schicht nicht nur gesprungen, sondern entfernt hat. Über diese Linie läuft eine Annahme, zusammengesetzt aus den beiden Hälften daneben.
  • Das Papier glätten. Wir reparieren den Scan; der Abzug bleibt so geknickt, wie er ist.

Was eine Fehlstelle füllt, ist unsere bestmögliche Annahme — nicht das, was dort war.

Drei davon, repariert

Ein Nahporträt einer jungen Frau mit Federhut, über die ganze Fläche zerkratzt und gesprenkelt
Dasselbe Porträt, Kratzer und Sprenkel von der Oberfläche entfernt
Feine Kratzer und Sprenkel über die ganze Fläche, dazu ausgefranste Ränder. Beides verschwindet, Hut und Feder bleiben, wie sie waren.
Ein Schwarzweißporträt einer jungen Frau im Halbprofil mit Spitzenkragen, zerkratzt und gesprenkelt
Dasselbe Porträt gereinigt, das Gesicht geglättet und leicht verändert
Kratzer und Sprenkel über einem Halbprofil. Sie verschwinden, und dabei wird das Gesicht geglättet — vergleichen Sie Mund und Auge, bevor Sie das für einen reinen Gewinn halten.

Bevor Sie glätten

Ein geschmeidiger Abzug lässt sich über Tage unter Gewicht zwischen sauberen Papierbögen entspannen. Ein trockener bricht beim ersten Druck, und einer mit gesprungener Schicht verliert bei jeder Bewegung Splitter. Erst scannen, dann entscheiden — der Ratgeber unten erklärt den Unterschied zwischen spröde und bloß verbogen.

Fragen zu dieser Art Schaden

Soll ich vor dem Scannen glätten?
Nur wenn der Abzug von selbst flach liegen will. Langsam aufgebrachtes Gewicht ist bei geschmeidigem Papier harmlos und bei trockenem verhängnisvoll. Der Scan geht heute, die Entscheidung kann warten.
Der Knick läuft mitten durch ein Gesicht.
Dafür ist diese Seite da. Wo die Schicht gesprungen ist, trägt die Zeichnung beider Seiten hinüber; wo sie fehlt, lassen wir die Stelle stehen, statt eine Wange zu erfinden.
Gehen die abgestoßenen Ecken auch weg?
Ja, zusammen mit den geriebenen Rändern und dem Glanz. Das läuft im selben Durchgang mit und braucht keine eigene Auswahl.

An Ihrer Aufnahme ausprobieren

Ein Foto, repariert, kostenlos, ohne Karte. Schicken Sie genau diese Art Schaden und sehen Sie das Ergebnis, bevor Sie etwas ausgeben.

Ein Foto kostenlos reparieren

Wenn das Ergebnis nicht der Mensch ist, an den Sie sich erinnern, erstatten wir den Betrag zurück.